Anzeige / Werbung
Der November in Berlin hat eine ganz eigene, melancholische Schönheit. Das leuchtende Gold des Oktobers ist verblasst, die sommerlichen Touristenmassen sind längst weg, und die Stadt zeigt sich in ihrem ehrlichsten Zustand. Viele übersehen den November wegen seines grauen Himmels, doch wer sich herwagt, entdeckt eine intime, kulturell reiche und preiswerte Seite der deutschen Hauptstadt.
Ein Besuch in Berlin im November steht ganz im Zeichen der Gemütlichkeit. Es ist die Zeit für Abendessen bei Kerzenschein, ausgedehnte Museumsbesuche und die Erkundung der Geschichte ohne die Ablenkung durch Tausende Selfie-Sticks. In diesem Guide zeigen wir Ihnen, wie Sie das Beste aus der kalten Jahreszeit machen.
Machen wir uns nichts vor: Der November ist kein Sonnenmonat. Er ist der Übergang zum Winter, und das Wetter spiegelt das wider. Rechnen Sie mit grauem Himmel und einer feuchten Kälte.
| Metrik | Durchschnittswert |
|---|---|
| Höchsttemperatur | 7°C |
| Tiefsttemperatur | 2°C |
| Tageslicht | ca. 8-9 Stunden |
| Regentage | 10-12 Tage |
Berliner sprechen oft vom „Berliner Grau“. Aber genau dann blüht das kulturelle Leben im Inneren auf. Die fehlende Sonne wird durch warme Beleuchtung in den Bars und die ersten festlichen Lichter am Ende des Monats wettgemacht.
Im November ist Ihre Kleidung Ihr Schutzschild. Der Wind kann scharf sein, besonders an der Spree.
Wenn es draußen ungemütlich ist, gibt es nichts Besseres als die Wärme des Pergamonmuseums oder des Neuen Museums. Im November haben Sie viel Platz, um die Büste der Nofretete in Ruhe zu bestaunen.
Besuchen Sie Dussmann das KulturKaufhaus in der Friedrichstraße. Es hat eine riesige Auswahl und ist der perfekte Ort für einen dunklen Novemberabend.
Der 9. November ist ein Schicksalstag der deutschen Geschichte. Ein Besuch der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße ist im kargen Winterlicht besonders bewegend.
Gönnen Sie sich einen Tag im Vabali Spa. Diese balinesische Oase bietet unzählige Saunen und Pools. Achtung: In deutschen Saunen ist Textilfreiheit (FKK) üblich.
Manche Märkte, wie die „Winterwelt“ am Potsdamer Platz, öffnen oft schon Anfang November. Eine tolle Art, sich früh in Weihnachtsstimmung zu bringen!
Der November ist einer der günstigsten Monate. Hotels und Flüge sind oft so billig wie sonst nie im Jahr. Es ist die beste Zeit für Budget-Reisende.
Es ist selten, aber möglich. Meistens ist es jedoch eher Schneeregen oder „Matsch“, der nicht lange liegen bleibt.
Die meisten großen Märkte starten in der letzten Novemberwoche (meist ab dem Montag vor dem Totensonntag).
Berlin im November ist nicht für jeden etwas. Wenn Sie Sonne und Open-Air-Partys brauchen, warten Sie lieber bis Mai. Aber wenn Sie authentische Erlebnisse, Geschichte und gemütliche Abende schätzen, ist der November ein echter Geheimtipp.
Anzeige / Werbung