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Ja, Berlin ist für Touristen sehr sicher. Im Vergleich zu vielen anderen Weltmetropolen ist die Rate an Gewaltverbrechen niedrig. Die meisten Besucher werden nie etwas Schlimmeres erleben als eine verspätete Bahn. Dennoch hat Berlin wie jede Großstadt seine Eigenheiten. Die häufigsten Probleme für Touristen sind Taschendiebstahl in belebten Gegenden, Betrugsmaschen an Sehenswürdigkeiten und gelegentliche Unruhe in Ausgehvierteln. Wer seinen gesunden Menschenverstand nutzt, kann die Stadt Tag und Nacht sicher erkunden.
Wenn man eine Reise in eine Stadt mit so viel Geschichte und „Ecken und Kanten“ wie Berlin plant, ist es ganz natürlich, sich über die Sicherheit Gedanken zu machen. Vielleicht haben Sie Videos von den berühmten, mit Graffiti besetzten Straßen gesehen oder Geschichten über das wilde 24-Stunden-Nachtleben gehört. Doch hinter der rauen Fassade verbirgt sich eine der stabilsten und sichersten Hauptstädte Europas.
In diesem Guide werden wir Ihnen keine „alles ist perfekt“-Phrasen präsentieren. Stattdessen gibt es Real Talk: Worauf Sie achten sollten, welche Gegenden sich vielleicht etwas unangenehm anfühlen könnten und wie Sie sicher bleiben, während Sie alles erleben, was die Hauptstadt zu bieten hat.
Statistisch gesehen ist es sehr unwahrscheinlich, dass Sie in Berlin Opfer eines Gewaltverbrechens werden. Die primären „Gefahren“ für Ihren Urlaub sind weitaus banaler.
Überall dort, wo viele Menschen sind, fühlen sich Taschendiebe wohl. Seien Sie besonders vorsichtig am Alexanderplatz, am Checkpoint Charlie und in vollen U-Bahnen/S-Bahnen (besonders in der U8 und der Ringbahn). Diebe arbeiten oft in Teams: Einer rempelt Sie an oder bittet um eine Auskunft, während ein anderer in Ihre Tasche greift.
Wenn Sie Hütchenspieler auf der Straße sehen – es ist Betrug. Immer. Die Zuschauer, die gewinnen, gehören zur Bande. Seien Sie auch vorsichtig bei Leuten, die aggressiv nach Unterschriften für „behinderte Kinder“ oder ähnliches suchen. Oft dient die Unterschrift nur als Ablenkung, um Sie zu bestehlen oder direkt eine Spende einzufordern.
Jeder echte Berliner hat schon mal ein Fahrrad verloren. Wenn Sie ein Rad mieten, lassen Sie es niemals unverschlossen, nicht mal für 30 Sekunden. Nutzen Sie ein stabiles Schloss und schließen Sie es an einen festen Gegenstand an. Eine Versicherung beim Verleih lohnt sich oft.
Berlin ist in allen Bezirken generell sicher, aber einige Orte haben einen „raueren“ Ruf. Hier ist die Realität:
Berlin ist eine Stadt, die nie schläft. Es sind fast immer Menschen auf den Straßen, was die subjektive Sicherheit erhöht. Der öffentliche Nahverkehr (BVG) ist gut beleuchtet und nachts sicher. Am Wochenende fahren U- und S-Bahnen rund um die Uhr. Das Hauptproblem nachts sind Betrunkene – diese sind meist laut, aber selten gefährlich. Wenn Ihnen eine Gruppe zu laut wird, wechseln Sie einfach das Abteil.
Hinweis für alleinreisende Frauen: Berlin gilt als eine der sichersten Städte für alleinreisende Frauen. Die Kultur hier ist sehr liberal und unabhängig. Vertrauen Sie dennoch Ihrem Instinkt. Wenn sich eine Straße zu dunkel anfühlt, nehmen Sie ein offizielles Taxi (elfenbeinfarben) oder einen Fahrdienst.
Ist Berlin sicher? Absolut. Es ist eine vielfältige, einladende Metropole. Obwohl Berlin einen „rauen“ Charme hat, ist es im Kern friedlich. Lassen Sie sich von Graffiti oder dem bunten Treiben in den Parks nicht abschrecken. Bleiben Sie aufmerksam und genießen Sie eine der spannendsten Städte der Welt.
Bereit für die Tour? Lesen Sie unseren Nahverkehrs-Guide oder erfahren Sie in unserem Reiseplaner, wie viele Tage Sie einplanen sollten.
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