7 Erlebnisse für die goldene Jahreszeit
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Es liegt ein ganz besonderer Zauber über der Stadt, wenn sich der September dem Ende neigt. Die hektische Energie der Sommer-Open-Airs weicht etwas Tieferem, Wärmerem und unendlich Atmosphäre-vollerem. Das ist der Berliner Altweibersommer.
Während viele in der Hitze des Julis in die Stadt strömen, wissen erfahrene Reisende, dass Berlin im Herbst erst richtig aufatmet. Die Parks färben sich kupfer- und goldfarben, die Kanäle spiegeln das sanfte, schwindende Licht wider und der Kulturkalender erreicht seinen jährlichen Höhepunkt.
Wetter: Erwarten Sie eine Mischung aus "Goldenem Oktober" (klare, sonnige Tage) und gelegentlichen nebligen Morgenstunden. Die Temperaturen reichen von angenehmen 15°C im September bis zu kühlen 5°C im späten November.
Besucher & Preise: Die großen Sommermassen sind weg, obwohl das "Festival of Lights" im Oktober für einen kurzzeitigen Anstieg sorgt. Generell finden Sie mehr Platz in den Museen und bessere Angebote bei Hotels.
Jeden Oktober werden Berlins ikonischste Wahrzeichen – vom Brandenburger Tor bis zum Fernsehturm – zur Leinwand für Lichtkünstler aus aller Welt. Es ist mehr als eine Show; es ist ein Erlebnis, das die Stadt nach Einbruch der Dunkelheit in eine riesige Open-Air-Galerie verwandelt.
Warum es besonders ist: Das Zusammenspiel zwischen den dunklen Herbstnächten und den leuchtenden Projektionen ist faszinierend.
Tipp: Eine "Lichterfahrt" auf der Spree ist der beste Weg, alles ohne müde Füße zu sehen. Ziehen Sie sich warm an!
Ein Spaziergang am Landwehrkanal in Kreuzberg ist im Herbst ein absolutes Muss. Die Trauerweiden färben sich gelb und die Schwäne gleiten durch Wasser, das mit bunten Blättern bedeckt ist.
Ort: Starten Sie am Planufer und laufen Sie Richtung Admiralbrücke. Die Umgebung ist voller kleiner Cafés und Buchläden.
Warum es besonders ist: Es ist der Inbegriff des Berliner "Kiez-Gefühls". Das Licht gegen 16 Uhr ist ein Traum für jeden Fotografen.
Der Tiergarten ist toll, aber der Botanische Garten in Berlin-Dahlem bietet im Herbst eine noch größere Vielfalt an Farben. Besonders die nordamerikanische Abteilung sieht Ende Oktober aus, als würde sie in Rot und Orange "brennen".
Warum es besonders ist: Es ist hier viel ruhiger als in den zentralen Parks. Man kann das Rascheln der Blätter richtig genießen.
Wenn der unvermeidliche Herbstregen einsetzt, gibt es keinen besseren Ort als die UNESCO-Weltkulturerbe Museumsinsel. Das Pergamonmuseum und das Neue Museum bieten stundenlanges Eintauchen in die Geschichte.
Warum es besonders ist: Es hat etwas Beruhigendes, aus den warmen, prachtvollen Hallen auf den grauen Berliner Himmel zu blicken.
Die deutsche Küche glänzt im Herbst. Die Restaurants stellen ihre Speisekarten um: Kürbissuppe mit Ingwer, Wildschwein und frische Pfifferlinge dominieren das Angebot.
Tipp: Achten Sie auf die Schiefertafeln vor den Restaurants (Tageskarte) – dort finden Sie die frischesten saisonalen Gerichte.
Nur 30 Minuten mit der S-Bahn entfernt liegt Potsdam. Das Schloss Sanssouci ("Ohne Sorgen") ist von Weinbergterrassen umgeben, die sich im Herbst strahlend gelb färben.
Warum es besonders ist: Die Weitläufigkeit des Parks macht das herbstliche Panorama noch beeindruckender.
Wenn die Nächte kühler werden, ziehen sich die Berliner in ihre geliebten Kiez-Kinos zurück. Orte wie das *Babylon* in Mitte oder das *Odeon* in Schöneberg bieten eine Atmosphäre, die perfekt zur Herbststimmung passt.
Erlebnis: Ein Glas Rotwein und ein schöner Film in einem historischen Saal – mehr Herbst-Gefühl geht nicht.
Der Berliner Herbst verlangt nicht nach Eile. Er lädt dazu ein, langsamer zu werden. Es ist die Zeit für lange Gespräche in kerzenerleuchteten Cafés, für den Duft von gerösteten Kastanien und die stille Schönheit einer Stadt, die sich auf den Winter vorbereitet.
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