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Berlins Essenskultur ist so vielfältig und dynamisch wie die Stadt selbst. Von traditioneller preußischer Hausmannskost bis hin zum weltberühmten Street Food, das aus der multikulturellen Geschichte der Stadt entstanden ist – sich durch Berlin zu essen, ist ein wesentlicher Teil des Erlebnisses. Ob Sie einen schnellen Snack am Späti oder ein ausgiebiges Essen in einem historischen Wirtshaus suchen, hier sind 12 Gerichte, die Sie nicht verpassen dürfen.
Der unangefochtene König des Berliner Street Foods. 1949 in Berlin erfunden, besteht sie aus einer gedämpften, dann frittierten Schweinewurst, die in Scheiben geschnitten und mit einem gewürzten Tomatenketchup und Currypulver serviert wird. Meist gibt es dazu Pommes oder ein Brötchen.
Wo man sie findet: Konnopke’s Imbiss im Prenzlauer Berg oder Curry 36 in Kreuzberg.
Obwohl der Döner türkische Wurzeln hat, wurde die moderne "Sandwich"-Variante in den 1970er Jahren in Berlin populär. Es ist dünn geschnittenes Fleisch (meist Kalb oder Hähnchen), serviert im Fladenbrot mit frischem Salat und Knoblauch-, Kräuter- oder scharfer Sauce.
Wo man ihn findet: Mustafa’s Gemüse Kebap (erwarten Sie lange Schlangen!) oder jeder lokale Imbiss.
Ein Klassiker der preußischen Küche. Es ist eine gepökelte Schweinshaxe, die meist gekocht und mit Sauerkraut, Erbspüree und Salzkartoffeln serviert wird. Es ist deftig, herzhaft und unglaublich sättigend.
Wo man es findet: Traditionelle deutsche Restaurants wie "Zur Letzten Instanz".
Fleischklöße in einer weißen, cremigen Kapernsauce. Traditionell aus Kalb-, Rind- und Schweinehackfleisch zubereitet, sind diese Klöße ein fester Bestandteil der ostpreußischen Küche, der in Berlin nach wie vor beliebt ist.
Wo man sie findet: Die meisten traditionellen Wirtshäuser.
In Berlin einfach nur "Pfannkuchen" genannt (und anderswo als "Berliner" bekannt), ist dies ein in Fett ausgebackenes Hefegebäck mit Marmeladenfüllung und Zuckerbestäubung. Eine Tradition zu Silvester, aber das ganze Jahr über erhältlich.
Wo man sie findet: Jede lokale Bäckerei.
Hartgekochte Eier in einer cremigen Senfsauce mit Kartoffelstampf. Ein nostalgisches Wohlfühlgericht für viele Berliner und eine tolle vegetarische Option.
Wo man sie findet: Mittagstisch in lokalen Bistros.
Eine Variation des klassischen Schnitzels, belegt mit einem Spiegelei, Sardellen und Kapern. Benannt nach einem Diplomaten des 19. Jahrhunderts, der alle seine Lieblingsaromen auf einem Teller vereint haben wollte.
Wo man es findet: Gehobene traditionelle Restaurants.
Geriebene Kartoffeln, gemischt mit Mehl und Ei, goldbraun gebraten. Sie werden oft mit Apfelmus serviert und sind ein fester Bestandteil auf Berliner Märkten.
Wo man sie findet: Wochenmärkte und Weihnachtsmärkte.
Berlins Version der Fleischpflanzerl oder Frikadellen. Sie sind meist größer und flacher, mit Zwiebeln und Senf gewürzt und werden oft kalt als Snack oder warm mit Kartoffelsalat gegessen.
Wo man sie findet: Fleischereien und traditionelle Kneipen.
Ein moderner Berliner Klassiker. Als vegetarische Alternative zum Döner wird frittierter Halloumi-Käse im Fladenbrot mit Salat und Saucen serviert. Salzig, quietschig und lecker.
Wo man ihn findet: Die meisten Dönerläden in Kreuzberg und Neukölln.
Hartgekochte Eier, die in einer Salzlake konserviert werden. Ein klassischer "Kneipensnack" in Berlin, den man traditionell isst, indem man das Ei pellt, den Dotter herausnimmt, Öl, Essig und Senf hinzufügt und wieder zusammensetzt.
Wo man sie findet: Altberliner Eckkneipen.
Ein traditionelles Berliner Frühstücksgebäck. Ein süßes, blättriges Brötchen mit hohem Butteranteil, ähnlich einem Croissant, aber gehaltvoller.
Wo man sie findet: Traditionelle Berliner Bäckereien.
Um die versteckten kulinarischen Schätze Berlins wirklich zu entdecken, empfehlen wir eine geführte Food-Tour. Es ist der beste Weg, die Geschichten hinter den Gerichten zu erfahren und die Orte zu finden, die nur Einheimische kennen.
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