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Berlin ist eine Stadt, in der Geschichte in die Skyline eingraviert ist, und nirgendwo ist dies sichtbarer als in ihrer religiösen Architektur. Von den bombengeschädigten Ruinen des Westens bis zu den großen Kuppeln des Ostens bieten die besten Kirchen in Berlin eine Reise durch Jahrhunderte preußischer Macht, Kriegszerstörung und moderner Widerstandsfähigkeit.
Ob Sie sich für barocke Meisterwerke, gotische Bögen oder eindringliche Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg interessieren – dieser Reiseführer behandelt die bedeutendsten religiösen Wahrzeichen Berlins für Kulturliebhaber und Geschichtsinteressierte.
Der majestätisch auf der Museumsinsel stehende Berliner Dom ist wohl die berühmteste aller Berliner Kirchen. Dieses neorenaissance Meisterwerk war die Hofkirche der Hohenzollern-Dynastie und bleibt die größte protestantische Kirche der Stadt.
Am belebten Kurfürstendamm gelegen, ist diese Kirche ein kraftvolles Anti-Kriegs-Mahnmal. Der gezackte, ausgebombte Turm der ursprünglichen Kirche aus dem 19. Jahrhundert steht in starkem Kontrast zur modernen blau-gläsernen Kapelle, die in den 1960er Jahren daneben gebaut wurde.
Als älteste Kirche Berlins, die bis zur Stadtgründung im 13. Jahrhundert zurückreicht, ist die Nikolaikirche das Herz des Nikolaiviertels. Sie ist heute ein Museum, das der Stadtgeschichte gewidmet ist.
In der Nähe des Alexanderplatzes und des Fernsehturms gelegen, ist die Marienkirche eines der wenigen mittelalterlichen Gebäude, die den Zweiten Weltkrieg weitgehend intakt überlebt haben. Sie ist seit über 700 Jahren ein Ort der Anbetung.
Am Gendarmenmarkt gelegen, der oft als Berlins schönster Platz bezeichnet wird, ist dies technisch gesehen keine Kirche, sondern ein Turm, der zur Französischen Reformierten Kirche gebaut wurde. Er dient als Museum für die Hugenotten, die nach Berlin flohen.
Dies war die erste katholische Kirche, die nach der Reformation in Preußen gebaut wurde, in Auftrag gegeben von Friedrich dem Großen. Ihre einzigartige Pantheon-artige Kuppel macht sie zu einem architektonischen Highlight.
Im Prenzlauer Berg gelegen, spielte diese unscheinbare Kirche eine wichtige Rolle in der deutschen Geschichte. Sie war ein Zentrum der Opposition gegen die ostdeutsche Diktatur und wurde mit dem Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer in Verbindung gebracht.
Bei so vielen sehenswerten Kirchen in Berlin finden Sie hier eine kurze Zusammenfassung, die Ihnen bei der Auswahl hilft:
Die meisten Kirchen sind aktive Gotteshäuser, daher wird respektvolle Kleidung empfohlen. Während einige wie die Gedächtniskirche kostenlos sind, erheben bedeutende Wahrzeichen wie der Berliner Dom eine Eintrittsgebühr, die zu ihrer Restaurierung beiträgt. Prüfen Sie immer die Gottesdienstzeiten am Sonntag, da Touristenbesuche während des Gottesdienstes eingeschränkt sein können.
Die Erkundung dieser historischen Kirchen in Berlin bietet mehr als nur religiöse Einblicke; sie bietet ein Fenster in die Seele der Stadt. Von Königtum bis Revolution hat jeder Stein eine Geschichte zu erzählen. Ob Sie nur Zeit für eine haben oder planen, sie alle zu sehen – sie sind unverzichtbare Stopps auf jeder Berlin-Reiseroute.
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